"Es ist, das sei noch einmal gesagt, eine stille und sich dennoch in der Stärke behauptende Lyrik, die uns die "Partitur der leisen Geräusche" bietet. Jawohl, Partitur ist ein starkes Wort, es kündet davon, dass man hier weiß, wovon gesprochen wird. Eine liebende, eine zusprechende, eine sich genau auf die Zwischenzeilen konzentrierende, strich- und blickegenau parlierende, im besten Wortlaut eine flanierende und in diesem Gehen einhaltende Dichtung liegt hier in einem eine Quintessenz bildenden Kompendium auf dem hohen Grad des Gleichgewichts aus Suchen und Bewusstheit vor."

 

André Schinkel, aus: Ursprung und Zusammensetzung/ Mit den Gedichten von Beate Weston-Weidemann, Wartburg Verlag 2018

 

 

„...Nachhut“, das letzte und zugleich wohl stärkste Gedicht des Bandes, scheint den Trauer- und Erinnerungsprozess, der die Texte durchzieht, zu einem Abschluss zu bringen, wobei abermals deutlich wird, dass eine Befriedung der Innenwelt des lyrischen Subjekts – und zugleich des Gegenübers, des ‚Du‘, erfolgt ist. Letztlich gelingt ein Verzeihen – für das eine sanft und human gewordene Mitwelt Bürgschaft zu leisten vermag. Innen- und Außenwelt kommunizieren in einem Kosmos des ihnen jeweils Zugehörigen, gehen dabei hochpoetische, teils surreale sprachliche Verbindungen ein und vollziehen einen Kreislauf, wobei Tod und Wiedergeburt ineinander greifen, das ‚Ich‘, das ‚Du‘ und ‚die andern‘; menschliche und tierische Geschöpfe, Dinge, Zustände, Begebenheiten; zeitliche und räumliche Bezüge miteinander ausgesöhnt und geeint sind."

 

 

Dr. Marianne Beese, Verschlüsselung – Metamorphosen – Erinnerung, Beate Weston-Weidemann: "Partitur der leisen Geräusche" (Auszug).

 

http://lyrikgesellschaft.de/schlagwort/beate-weston-weidemann/

 

"Hier schreibt eine nachdenkliche Frau, eine voller Skrupel, eine Künstlerin, die sich so versteht: "Ich lebe, ich/ arbeite weiter an meinem Vlies./ Nur sage mir nicht, wie."

 

Beate Weston-Weidemann - "Partitur der leisen Geräusche", Gelesen von Matthias Biskupek, Palmbaum, Literarisches Magazin für Thüringen, Heft 1/ 2019.

 

http://www.literaturland-thueringen.de/artikel/beate-weston-weidemann-partitur-der-leisen-geraeusche/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

BEATE WESTON-WEIDEMANN

AM ANGER 8B

99947 BAD LANGENSALZA

 

 

VORSCHAU:

BUGA 2021, egapark

 

LESUNG AM 03.08.2021

Karl-Foerster-Garten egapark

Gothaer Str.38, 99094 ERFURT

ZWISCHEN 18:30 und 20:00 UHR

 

Nahrungssuche I

 

Juliane Döbel

Beate Weston-Weidemann

 

ENDET: 17.Oktober 2020 in der Galerie im Schloß Dryburg

 

Do.,Fr.,Sa.14-17 Uhr und nach telefonischer Absprache

 

Die Ausstellungsreihe "Nahrungssuche" wurde

gefördert von der Bürgerstiftung Unstrut-Hainich, der Sparkassenstiftung Bad Langensalza und dem Kunstwestthüringer e.V.

 

Coronabedingt

ohne Vernissage!

 

Nahrungssuche I

Galerie im Schloß Dryburg, Bad Langensalza,

Schloßhof 1

 

Laudatio:

Katrin Prinich-Heutzenröder (VBK)

 

 

 

 

 

 

 

 

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